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Lokales SEO für Restaurants: die Arbeitsliste

Für Restaurants gelten etwas andere Regeln: Fotos wiegen schwerer, Gerichtsnamen sind die Suchbegriffe, und Lieferplattformen behalten Bewertungen, die bei Google hätten landen sollen. Eine Liste für alle, die den Laden führen.

Was bei einem Restaurant anders ist

Drei Dinge. Fotos wiegen schwerer, weil Menschen ein Restaurant mit den Augen aussuchen. Gerichtsnamen sind die Suchbegriffe: niemand sucht nach „Restaurant“, gesucht wird nach „Rinderroulade mit Rotkohl“. Und Lieferplattformen saugen Bewertungen auf, die sonst in Ihrem Google-Profil gelandet wären.

Fotos: gehen Sie diese Liste durch

  • Die Fassade bei Tag und bei Nacht, damit man die Tür wiedererkennt
  • Drei bis fünf Innenaufnahmen, samt Gastraum und eventuellem Nebenzimmer
  • Jedes Aushängeschild-Gericht einzeln, an einer Stelle mit gutem Licht fotografiert
  • Die ganze Karte scharf abfotografiert, mit lesbaren Preisen
  • Eine aus der Küche oder vom Vorbereitungsbereich: das schafft Vertrauen
  • Zwei oder drei neue im Monat, und erneuern, wenn die Saisonkarte wechselt

Gerichtsnamen sind die Suchbegriffe

Füllen Sie den Kartenbereich Ihres Profils Gericht für Gericht aus, statt „Hausmannskost“ hineinzuschreiben. Wenn jemand in seiner Nähe nach „Schweinshaxe“ sucht, muss Google diese Worte irgendwo in Ihrem Profil finden. Dasselbe gilt für Ihre Website: stellen Sie die Karte als echten Text auf die Seite, nicht als großes Bild. Google kann nicht lesen, was in einem Foto steht.

Takt: hier haben es Restaurants besser als alle anderen

Der Vorteil ist die Häufigkeit: Dutzende oder Hunderte Menschen am Tag. Lassen Sie die Karte dauerhaft am Tresen und auf den Tischen stehen, lassen Sie das Personal beim Kassieren einen Satz sagen, und der Zufluss wird stetig.

  • Im Gastraum: die Karte beim Kassieren mitgeben oder aufgestellt auf dem Tisch lassen
  • Mitnahme und Lieferung: ein Aufkleber mit dem Code auf Tüte oder Verpackung
  • Große Gruppen: beim Hinausbegleiten erwähnen, dort funktioniert es am besten
  • Setzen Sie sich ein bescheidenes Ziel: drei bis fünf pro Woche, konstant, ist schon sehr gut

Lob in Lieferdienst-Apps wandert nicht mit

Was in einer fremden App geschrieben wird, bleibt in dieser App und erreicht Google nie. Deshalb haben Restaurants mit viel Liefergeschäft oft erstaunlich schwache Google-Profile. Es gibt nur eine Abhilfe: den Code auf die Verpackung bringen und diese Kunden zurückholen.

Öffnungszeiten: der einfachste Weg, einen Stern zu verlieren

An einem Feiertag die Zeiten zu ändern und es bei Google nicht nachzutragen, ist in dieser Branche eine der häufigsten Ursachen für eine Ein-Stern-Bewertung. Jemand fährt hin, steht vor verschlossener Tür und bewertet entsprechend. Die Sonderzeiten ins Profil einzutragen dauert ein paar Minuten.

Der Ton Ihrer Antworten

Die Antworten eines Restaurants müssen nicht nach Anwaltsschreiben klingen. „Schön, dass Ihnen der Fisch geschmeckt hat; sagen Sie beim nächsten Mal Bescheid, dann halten wir Ihnen den Fenstertisch frei“ bewirkt viel mehr als ein Absatz aus der Vorlage. Zum Umgang mit Kritik: dieser Ratgeber.

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